Die Dahlheimer Tourenwagen- und Rennsportmeisterschaft ist durch vier verschiedene Epochen gekennzeichnet. Die Anfangsjahre mit Ninco-DTM-Modellen, die Scalextric-Nascar-Phase, die Gruppe-5-Ära mit Modellen der Firma Fly und die Ninco JGTC.
Der Opel Calibra war in den zwei ersten Jahren das Modell, welches es zu schlagen galt. Besonders der „zitronengelbe“ des Premierenmeisters - Kenner wissen, dass es sich dabei eigentlich um ein rares Sammlerstück handelte - war oftmals das Maß der Dinge. Im Serienverlauf gesellte sich der ProSlot Alfa 156 noch dazu und eben dieses Modell avancierte zum neuen Seriensieger, trotz des gleichen Übersetzungsverhältnisses und identischer Motoren bot das hier angewendete Sidewinderkonzept offensichtliche Vorteile.
Die leidige Serienstreuung der NC-1-Triebwerke bei relativ niedriger Spannung ließ jedoch den Entschluss reifen, in der Folge Nascars im Rahmen der Tourenwagenrennen einzusetzen. Ein herstellerseitiger Technikwechsel machte allerdings nur Laune für zwei amerikanische Jahre. Die standen aber besonders im Zeichen eines hellgrünen „John Deere Ford Taurus“.
Die abwechslungsreiche Gruppe 5 schloss am Ende mit einer deutlichen BMW M1-Dominanz. Weder die - im Grunde chancenlosen und frontmotorgetriebenen - Ford Capri, noch die Lancia ß Montecarlo waren in der Lage, die Vormachtstellung des Bajuwaren zu brechen. Einzig umgebaute und mit Slot.it-HRS-Technik versehene Porsche 935 waren auch am Ende noch dauerhaft siegfähig.
Inzwischen geben die GT-Modelle im Rahmen der DTM eindeutig den Ton an, auch wenn diese nur bedingt dem Tourenwagengedanken entsprechen. Die breite Angebotspalette, im annähernden Serienzustand gut beherrschbarer Boliden aus dem Hause Ninco, ließ diesen Entschluss jedoch reifen.
Dabei ist auffällig, dass viele Fahrzeuge für einen Laufsieg in Frage kommen können, auch über die Nincomodelle im engeren Sinn hinaus, wobei das technische Konzept mit NC-5-Motor, hohem Mindestgewicht und fest vorgeschriebener Übersetzung gewahrt bleiben muss.
Hier wird eine Bildergalerie eingestellt.
Die Dahlheimer Sportwagenmeisterschaftsgeschichte ist ebenfalls eine Abfolge unterschiedlicher Epochen, die teilweise beendet erscheinen.
So ist die Zeit der klassischen Sportwagen von Fly offenbar überholt. Chronisch aushärtende Reifen und hoher Verschleiß waren maßgebende Gründe dafür, die Modelle nur noch in ihren Vitrinen zu bestaunen. Im Grunde sind sie dafür ohnehin besser geeignet.
Vor dem Hintergrund der Wertentwicklung hätten die Slot.it-Gr.C-Prototypen auch dort besser verbleiben sollen. Allerdings war der Fahrspaß letztlich dafür verantwortlich, die Modelle an den Start zu bringen und so stellen sie in der Zwischenzeit ein festes Sportwagenelement in Dahlheim dar, welches im Wechsel mit den modernen Sportprototypen ausgetragen wird.
Im Bereich der aktuellen Sportwagen wurden neue Maßstäbe von den offenen Oreca-Dallara-LMP-Prototypen von Spirit gesetzt. Sensationelle, nicht für möglich gehaltene Rundenrekorde wurden damit erreicht und ein Ende der Entwicklung ist wohl immer noch nicht absehbar, zumal inzwischen mit den neuen Pescarolos, Zyteks, Reynards und Courages absolut konkurrenzfähige Alternativen am Start stehen.
Wenn ein Sportwagen in Dahlheim Geschichte geschrieben hat, dann ist es fraglos der Ninco-McLaren F1GTR. Kein anderes Modell wurde so häufig und gleichzeitig in so vielen unterschiedlichen Varianten eingesetzt. Doch die Verlagerung dieser Fahrzeugklasse in die DTM brachte auch hier das Ende einer Jahre währenden Dominanz, denn die Anglewinderfraktion ist mit ihrer Performance inzwischen dem guten alten Kurzheck-GTR enteilt. Allerdings setzt der von Slot.it in der Zwischenzeit auf den Markt gebrachte Langheck-McLaren, dann in Anglewinderkonfiguration, die Tradition fort, wenn auch der Spirit Peugeot 406 GT-Silhouette im Moment das Maß der Dinge zu sein scheint.
Die Peugeotflottille wächst kontinuierlich...
 |
 |
 |
| Uwes Jägermeister-Peugeot |
Michas Meisterwagen 2009 |
Maxx` Peugeot im BBA-McLarenlook anno 1996 |
 |
 |
 |
| Knuths Modelleinstieg in Dahlheimer 132er |
Karstens Franzose - noch immer ohne Laufsieg |
Alfreds Peugeot - der den Durchbruch brachte |
 |
 |
 |
| Marens Schweinchen - Porsche lässt grüßen |
Marios fahrende Zigarettenschachtel |
Jens`Rauchware... |
|
 |
 |
| Stefans "Mach-mal-Pause" Variante... |
Sabrinas Meisterwagen der Saison 2008 |
Marcos rot-weißer Lokalpatriotismus |
 |
 |
|
Dirks neues Stück...
|
Sandras Peugeot der allerersten Stunde
|
|
| |
|
|
| |
|
|